Bergwanderung im Tölzer Land-Tag 2

Eine Wandertour zum Gipfel des Schafreuter am zweiten Tag meines Wohnmobil Kurzausfluges im wunderschönen Isarwinkel bei Vorderriss.

Am zweiten Tag des Wohnmobil Auszeit Wochenendes geht es in den Isarwinkel – das Tölzer Land bietet eine Unmenge von Wanderungen mit atemberaubender Aussicht. Das Ziel ist der 2102 Meter hohe Schafreuter. Eine technisch gesehen eher mittelschwere Tour. Konditionell hingegen sollte man die Tour aber auf keinen Fall unterschätzen. Als reine Laufzeit muss man mit ca. 5-6 Stunden rechnen. Mit den entsprechenden Pausen und der Einkehrmöglichkeit auf der Tölzer Hütte wird aber schnell ein ausgefüllter Tag daraus.

Für die Wanderung sollte man Trittsicher und ausreichend Schwindelfrei sein. Im Bereich vor dem Gipfel verläuft der Weg nahe einer steilen Kante und direkt vor dem Gipfel muss eine etwas ausgesetzte Stelle überquert werden. Der Abstieg auf der anderen Seite verläuft mit einer Seilversicherung durch eine steile Felswand, er ist aber für geübte Bergwanderer ohne Probleme begehbar.

Startpunkt der Tour ist an der Straße nach Österreich südlich von Vorderiss (siehe Tourdaten von Outdooractive. Von hier geht es, den Wegweiser folgend, eine Forststraße steil bergauf. Nach ca. 700 Höhenmetern erreichen wir eine ausgedehnte Hochebene. Neben Kühen weiden hier auch frei laufende Pferde. In Sichtweite befindet sich Mooslahneralm, doch wir begeben uns nach rechts weiter Bergauf über einen mit steinigen steilen Hang. Der ist zuweilen so steil, das es sich lohnt die Hände mit zu benutzen.

Etwas später teilt sich an einen Wegweiser der Weg in zwei Richtungen. Nach links auf den Schafreuter und nach rechts zur Tölzer Hütte. Letztere habe ich mir für den Rückweg aufgehoben und den linken Weg direkt auf den Schafreuter gewählt.

Dann geht es steil bergauf durch felsige Wiesen. Hier lohnt es sich dann schon mal auch die Hände zum Aufsteigen zu benutzen. Später geht es durch dichte Föhren entlang am Grat bis ihr nur noch einen relativ flachen Wiesenhang bis zum Gipfel vor euch habt. Noch zwei etwas ausgesetzte Stellen – und schon ist der Gipfel erreicht. Auf dem weiter führenden Rückweg geht es über einen teilweise seilversichterten Steig und ein sanft abfallendes felsiges Plateau direkt zur Tiroler Hütte.

Auf der Tiroler Hütte darf man keine zu hohen kulinarischen Erwartungen mit bringen – am Ende geht es aber auch nur um eine Pause vor dem relativ langen Abstieg.

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